28. April 2026 - Beiträge - Allgemein - Autor*in

LandFrauen bei der Hofbesichtigung Familie Edmund Abele in Aalen-Reichenbach

Hofbesichtigung 28.04.2026 Kälbchenstall

Am Dienstag, 28. April 2026 besichtigten die LandFrauen Dewangen mit knapp 60 Personen den Hof von Familie Abele in Aalen-Reichenbach. Ganz besonders erfreulich war es, dass bei dieser Veranstaltung sich einige jüngere Gäste unter die Besucherschar gemischt hatten. Auch wieder einige Männer und neue Gesichter konnten von Edmund Abele jun. und Edmund Abele sen. begrüßt werden.

Wieder einmal hieß es dann, einen landwirtschaftlichen Betrieb direkt in unserem Umfeld zu erkunden. Zunächst wurde der Kuhstall besichtigt, mit Kälberstation und „Kindergarten“. Mitten im Kuhstall befinden sich die beiden leistungsstarken Melkroboter, die auch hier mit modernster Technik rund um die Uhr die Milchqualität prüfen. Der Senior kennt aber immer noch alle 170 Milchkühe mit Namen. Auch modernste Energietechnik konnte bestaunt werden – Photovoltaik und Biogasanlage für die Eigenproduktion lassen auch hierbei erkennen, welche Fachkenntnisse heutzutage erforderlich sind, um einen so großen Betrieb erfolgreich führen zu können. Insgesamt gibt es auf dem Hof ca. 400 Tiere, wovon auch die aus eigener Aufzucht betriebene Bullenmast zeugt. Ein noch eher „traditioneller“ Melkstand rundet die Milchproduktion ab. Es gab wieder viele interessante Fragen, die alle ausführlich beantwortet werden konnten. Ebenso wurden hierbei auch Projekte angesprochen, die auch wirtschaftlich erforderlich sind, um so einen Betrieb zukunftsfähig zu machen. Auch der Ausblick von der Biogasanlage über ganz Reichenbach und das umliegende Grünland, das von Abeles bewirtschaftet wird, war sehr beeindruckend.

Im ehemaligen Stall gab es dann noch ein besonderes Schmankerl für alle Oldtimerfans: hier stehen einige Porsche, Lanz-John-Deere, einige Deutz, u.a. aus dem Jahr 1938, Farmall, Unimog und Eicher.

Es war wieder einmal sehr spannend, so viel über unsere heimische Landwirtschaft zu erfahren. Anschließend gab es dann noch ein ausgiebiges Vesper in der toll dekorierten Scheune von Familie Abele. Es gab auch viel zu erzählen, so dass der Abend wie im Flug verging.